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Qualitätskontrolle für die Wasserstoffproduktion

Projektinformation:

  • Projekttitel: Wasserstoff als Regelenergiequelle durch integrierte Echtzeitanalytik mittels Ramanspektroskopie
  • Akronym: H2Lytics
  • Laufzeit: 36 Monate (Start 01.04.2024)
  • Fördergeber:  Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
  • Projektpartner:

 

   

Link:
H2Lytics in der FFG Projektdatenbank

Ziel:

Die Stahlindustrie ist durch die Verwendung von Kohle ein sehr großer Verursacher anthropogener CO2 Emissionen.

Eine der großen Herausforderungen der Energiewende ist die Produktion von Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen im großindustriellen Maßstab. Ein Schlüssel dafür ist die lastflexible Produktion von Wasserstoff, basierend auf der sogenannten PEM (Protonenaustauschmembran)-Elektrolysetechnologie. Diese ermöglicht den dringend notwendigen Ausgleich der fluktuierenden Lastbedingungen bei erneuerbaren Energieerzeugungstechnologien und stellt die Grundlage für eine saisonale Speicherung von erneuerbar erzeugter Energie dar. Eine Schwierigkeit dabei ist eine echtzeitfähige, hochgenaue und robuste Gasanalytik, um die Produktionsbedingungen optimieren und eine hohe Gasqualität garantieren zu können.

Im Projekt H2lytics werden innovative Ansätze zur lastflexiblen Produktion und Verwertung von Wasserstoff erforscht. Kern der Forschung ist die interdisziplinäre Entwicklung einer Sensorik basierend auf optischer Spektroskopie und deren verfahrenstechnische Integration in ein Elektrolysesystem. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Ermöglichung einer industriellen flexiblen Wasserstoffproduktion ermöglicht. Konkret soll ein Verfahren zur genauen und kontinuierlichen Bestimmung der Wasserstoff-Produktqualität entwickelt werden. Weiters sollen basierend auf diesen Informationen Methoden zur flexiblen Steuerung der Wasserstoffproduktion erforscht werden.

Im Ergebnis sollen die Projekterkenntnisse einen Beitrag zur kohlenstoffarmen Wasserstoffproduktion für die Stahlindustrie leisten.

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