Chemische Bildgebung
Die chemische Bildgebung mittels Infrarot-, Raman-, oder Terahertz-Spektroskopie ermöglicht eine berührungslose und zerstörungsfreie Visualisierung und Charakterisierung von chemischen Strukturen und Wechselwirkungen auf mikroskopischer Ebene.
Dadurch können Verunreinigungen und Substanzen und deren lokale Verteilung auf einer Probenoberfläche analysiert und charakterisiert werden. Durch spektroskopische Tomographie können mit unserem Terahertz-System auch unter der Probenoberfläche gewisse Substanzen (wie z.B. Medikamente, Sprengstoffe, Drogen, usw.) detektiert und visualisiert werden.
Bei unserem erweiterten HD - Messservice kommt mit dem O-PTIR mIRage-System ein österreichweit einzigartiges Analysegerät der Fa. Photothermal Spectroscopy Corp. zum Einsatz. Basierend auf einem sehr breitbandigen Quantenkaskadenlaser können sowohl Infrarot- als auch Raman-Spektren gleichzeitig von demselben Messpunkt mit höchster räumlicher Auflösung berührungslos extrahiert werden.
Mögliche Anwendungsfälle:
- Erkennung von Verunreinigungen
- Defekt- und Fehleranalyse
- Analysen von Mehrschichtfolien
- Verteilung von Phase in Kunststoffen
- Mikroplastikanalyse
- Untersuchung von Gewebeschnitten, lebenden Zellen oder Bakterien
- Untersuchung von Pharmazeutika
- Untersuchung von sicherheitsrelevanten Substanzen
- und viele mehr...
- Berührungslos (kein Labeling notwendig)
- Zerstörungsfrei (Probe kann wiederverwendet werden)
- Keine/Minimale Probenaufbereitung notwendig
- Direkte molekulare Information (HD - Messservice)
- Im Vergleich zu FTIR-Technologie 30-fach höhere räumliche Auflösung (HD - Messservice)
- Detektion von bis zu 100 nm großen Partikeln (HD - Messservice)
- Wellenlängen-unabhängige räumliche Auflösung (HD - Messservice)
- Keine Abbildungsartefakte (wie z.B. bei Reflexionsspektren) (HD - Messservice)
| Standard Messservice (Chemische Bildgebung) |
HD - Messservice (Chemische Bildgebung mit höchster Auflösung) |
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| Technologie | Infrarot-, Raman-, Terahertz-Spektroskopie | O-PTIR mIRage+R |
| Wellenlängenbereich | Infrarot (4000 - 600 cm-1) Raman (3900 - 200 cm-1) THz (133- 3.3 cm-1) |
Infrarot (1850 - 800 cm-1 und 3600 - 2700 cm-1) Raman (3900 - 200 cm-1) |
| Probengröße | Länge x Breite x Höhe (in mm) < 500 x 500 x 300 |
Länge x Breite x Höhe (in mm) < 80 x 80 x 17 |
| Probenaufbereitung | keine bis minimal | keine bis minimal |
| Auflösung | lateral: > 10 µm axial: 65 µm |
lateral: > 0.1 µm |
| Materialien | ||
| Kunststoffe | ja | ja |
| Textilien | ja | ja |
| Organische Stoffe | ja | ja |
| Anorganische Stoffe | ja | ja |
| Verbundmaterialien | ja | ja |
| Metalle | ja | ja |
| Flüssigkeiten | nein | ja* |
| * z.B. lebende Zellen in Pufferlösungen | ||
Downloads:
Technology Offer: THz-Spektroskopie
Mikro- & Nanoplastikanalyse
Wir untersuchen Ihre Probe berührungslos und zerstörungsfrei auf Mikro- & Nanoplastik (MNP)!
Mit unserem O-PTIR mIRage-System können wir unterschiedliche Materialien auf Mikro- & Nanoplastik untersuchen und dabei Partikel ab einer Mindestgröße von 100 Nanometer bestimmen. Senden Sie uns Ihre Probe und erhalten Sie eine detaillierte Aufschlüsselung über die chemische Zusammensetzung an der Probenoberfläche.
- Materialien: Kunststoffe, Textilien, organische und anorganische Stoffe, Verbundmaterialien, etc.
- komplexe Probenformen von Umweltproben bis Gewebeproben/-schnitte
- Keine bis minimale Probenaufbereitung
- Maximale Probengröße 80 mm x 80 mm x 17 mm
Downloads:
Service Offer: MNP-Analysis
Partikel- & Faser-Analytik
Ähnlich wie bei der Nano- und Mikroplastikanalyse können auf unterschiedlichen Materialoberflächen Verunreinigungen, Rückstände oder Kontaminationen örtlich detektiert und chemisch charakterisiert werden. Dabei können sowohl die Partikelgröße (ab 100 nm) als auch die Partikelverteilung bestimmt werden.
- Anwendungen in Textil- und Kunststoffindustrie, Materialentwicklung, Smart Textiles
- Materialien: Kunststoffe, Textilien, organische und anorganische Stoffe, Verbundmaterialien, etc.
- Maximale Probengröße 80 mm x 80 mm x 30 mm
Spektroskopische Histopathologie
Medizinische Proben wie Gewebeproben können wir berührungslos und label-free mit Hilfe von Infrarot- und Raman-Spektroskopie untersuchen und charakterisieren. Dadurch erhalten Sie ein hochauflösendes Bild über die chemische Zusammensetzung der Probe und die Verteilung einzelner, interessanter Makromoleküle (wie z.B. Proteine).
Anwendungsbeispiele:
- Nachweis von Medikamenten oder Metaboliten im Gewebe
- Untersuchung der Kollagenorientierung in einzelnen Fibrillen und Sehnen
- Charakterisierung von Ablagerungen im Gewebe (z.B. Kalkablagerungen)
- Analyse von pathologischen Gewebeveränderungen
- Detektion von Nano- und Mikroplastik
Analyse von organischen/anorganischen Proben
Für eine rasche chemische Charakterisierung kann Ihre Probe punktweise auch ohne Bildgebung mittels Infrarot-, Raman-, oder Terahertz-Spektroskopie analysiert werden. Je nach Anwendungsfall kann dies sowohl bei uns im Labor erfolgen, als auch direkt bei Ihnen vor Ort. Dazu haben wir zusammen mit FFoQSI und der Veterinärmedizinischen Universität Wien den mobilen Sensor MoBioS (siehe Bild auf der rechten Seite) auf Basis der Technologie Raman-Spektroskopie entwickelt, um Biofilme und Verunreinigungen auf unterschiedlichen Oberflächen zu detektieren und zu charakterisieren.
Anwendungsbeispiele:
- Materialcharakterisierung
- Detektion und Charakterisierung von Verunreinigungen
- Detektion von Biofilmen
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Standard Messservice |
MoBioS - Messservice |
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| Technologie | Infrarot-, Raman-, oder Terahertz-Spektroskopie | Raman-Spektroskopie |
| Wellenlängenbereich | Infrarot (12500 - 600 cm-1 bzw. 0.8 - 16 µm) Raman (3900 - 200 cm-1) THz (133- 3.3 cm-1) |
Raman (3900 - 200 cm-1) |
| Messfleckgröße | 500 nm bis mehrere cm | 170 µm |
| Probenaufbereitung | keine bis minimal | keine |
| Materialien | ||
| Kunststoffe | ja | ja* |
| Textilien | ja | ja* |
| Organische Stoffe | ja | ja* |
| Anorganische Stoffe | ja | ja* |
| Verbundmaterialien | ja | ja* |
| Metalle | ja | ja |
| Flüssigkeiten | ja | nein |
| * Standardausführung, Abweichungen auf Anfrage möglich | ||
Datenbankabgleich (Infrarot/Raman)
Gleichen Sie den chemischen Fingerabdruck Ihrer Probe ab: Das charakteristische Spektrum im (Nah-)Infrarot- oder Raman-Bereich Ihrer Probe enthält einzigartige Informationen, um z.B. die Zusammensetzung, Verunreinigungen, Kontaminationen oder einzelne Partikel auf Ihrer Probe zu detektieren und zu charakterisieren. Durch Abgleich mit anderen, bereits bekannten Referenzspektren von spezifischen Materialien und Stoffen lassen sich die auftretenden Banden und Wellenlängen in dem Spektrum Ihrer Probe eindeutig zuordnen. Dadurch ist eine eindeutige Bestimmung der chemischen Zusammensetzung oder Charakterisierung einzelner Partikel Ihrer Probe möglich.
RECENDT verfügt über eine solche Datenbank für Infrarot- und Raman-Spektren. Um einzelne Abgleiche durchführen zu können, ohne gleich eine teure, gesamte Datenbank käuflich zu erwerben, bietet RECENDT einen Datenbankabgleich inklusive chemometrischer Analyse als Service an. Schicken Sie uns noch heute ihre Spektren, die wir für Sie abgleichen und charakterisieren!
Holzer Robert, Dipl.-Ing.
Project Management & Business Development
+43 (732) 2468 - 4602
+43 (664) 965 8927
robert.holzer@recendt.at
Zerobin Stefan, Dipl.-Ing. Dr.
Business Development Manager (derzeit Väterkarenz)
+43 (732) 2468 - 4610
+43 (664) 8849 5300
stefan.zerobin@recendt.at